Link verschicken   Drucken
 

Unterwegs im Oderbruch

Entdecken Sie mit uns einen wunderbaren Landstrich, eine durch viele Generationen geschaffene reizvolle Kulturlandschaft. Weite Felder, kleine Loosegehöfte und zahlreiche Gräben prägen das Land zwischen Oder und dem Höhenzug. Die Oder – meist fließt sie behutsam – hat ihre Tücken. Hochwasser prägten und prägen das Leben der Oderbrücher. In den feuchten Wiesen nisten und rasten Tausende Zugvögel. Was des einen Freude ist des anderen Leid: Biber fühlen sich in der feuchten Niederung sehr wohl.


Blick in die Flusslandschaft bei Lebus

Die Oder bei Lebus

 

 

 

 
 
Entlang der Oder

 

Von der Hochfläche bei Lebus eröffnet sich für den Betrachter ein herrlicher Blick auf die Oder und die Feuchtwiesen, die die Oder "einrahmen". Aus der Ferne grüßen die „Hochhäuser“ von Frankfurt (Oder). Falls der Reisetermin außerhalb der Wochen der blühenden Adonisröschen geplant ist, informieren Schautafeln über das einzigartige, von der Natur inszenierte Schauspiel. Lassen Sie sich während eines kleinen Spaziergangs über Flora und Fauna, Mythen um den schönen Adonis sowie die reizvolle Landschaft informieren.


Güstebieser LooseGüstebieser Loose

 

 

 

 

Die Neue und die Alte Oder bei Güstebiese

 

Güstebiese bedeutet im Slawischen – „schmaler Streifen trockenen Landes“. Güstebiese liegt jenseits der Oder und heißt heute Gozdowice. Unser Ziel ist Güstebieser Loose. Die Bezeichnung "Loose" ist eine im Oderbruch mehrfach anzutreffende. Das Jahr 1753 brachte in der Region erhebliche Veränderungen. Im Zuge der Begradigung der Oder wurde bei Güstebiese der Fangarm durchstoßen. Seitdem gibt es hier die „Alte und die neue Oder“. Ein kleiner Spaziergang auf dem Deich führt zum Königsstein und zu einer vor wenigen Jahren geschaffenen Hochwasserschutzanlage. Erfahren Sie mehr über die friderizianische Trockenlegung und den heutigen Hochwasserschutz.


Alt und neu in einem Kolonistendorf

Alt und neu in einem Kolonistendorf

 

 

 

 

 
 
 
 
Das Leben der Kolonisten in den Neudörfern

 

 

 

 

Nach der friderizianischen Trockenlegung kamen viele Kolonisten ins Oderbruch. Sie gründeten die Neudörfer. Ihre Wohnhäuser gibt es zwar nicht mehr, aber vieles typische aus jener Zeit ist erhalten geblieben. Die Kolonisten gründeten 32 neue Siedlungen. Neulietzegöricke ist eins der Kolonistendörfer. Davon zeugen der breite Dorfanger, die Fachwerkhäuser mit einer Traufstellung und viele Einzeldenkmale. Ein kleiner Spaziergang macht Sie mit der Struktur der ehemaligen Kolonistendörfer bekannt.


 

Alt Wriezen

Fachwerkhaus in Altwriezen

 

 
 
 
 
 
 
 
Das Runddorf Altwriezen
 

 

Altwriezen ist ein sehr gut erhaltendes Runddorf, das auf einer „kleinen Anhöhe“ liegend, bereits lange vor der Urbarmachung des Oderbruches angelegt wurde. Bei der Fahrt entlang der Alten Oder lernen Sie weitere Altdörfer, aber auch die fremd wirkenden Orte Vevais, Beauregard und Croustillier kennen.